Happy Birthday! 25 Jahre Allianz für den freien Sonntag: Demokratie braucht einen freien Sonntag!

Festveranstaltung am 1. Oktober 2026 im Wiener Rathaus

Die Allianz für den freien Sonntag Österreich feierte am 1. Oktober 2026 im Wiener Rathaus ihr 25-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung setzt sich die Sonntagsallianz für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags und den Erhalt gemeinsamer freier Zeit als unverzichtbaren Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts ein. Ihr gehören mehr als 50 Organisationen aus Kirchen, Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft an.
So auch die Fraktion Christlicher Gewerkschafter:innen in der Gewerkschaft GPA.

Der freie Sonntag ist weit mehr als ein arbeitsfreier Tag. Er ermöglicht Familien und Freunden gemeinsame Zeit, schafft Raum für ehrenamtliches Engagement, Kultur, Sport, Erholung und religiöses Leben. Die Allianz setzt sich dafür ein, dass dieser gesellschaftliche Freiraum auch in Zukunft erhalten bleibt und nicht Schritt für Schritt wirtschaftlichen Interessen opfert wird.

In den vergangenen 25 Jahren hat die Allianz zahlreiche Informations- und Bewusstseinskampagnen durchgeführt, Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben veröffentlicht und sich gegen eine Ausweitung der Sonntagsarbeit insbesondere im Handel ausgesprochen. Mit der Kampagne „Mein freier Sonntag“ wurde zuletzt sichtbar gemacht, welchen Wert der Sonntag für Familien, Freundschaften, Vereine, Ehrenamt, Sport und Glauben besitzt.

Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl, der Sprecher der Allianz in der Österreichischen Bischofskonferenz betont: „Unsere Zeit ist geprägt von einer überbordenden Rasanz. Viele, wenn nicht fast alle Menschen, sind ständig erreichbar und getrieben. Gerade deshalb ist die Bedeutung des freien Sonntags aktueller denn je.“

Auch Philipp Kuhlmann, gewerkschaftlicher Sprecher der Allianz, bekräftigt:

„Auch wenn sich die Welt in den letzten 25 Jahren durch Globalisierung und Digitalisierung stark verändert hat, bleibt der Wert von gemeinsamer freier Zeit bestehen. Daran ändern auch Onlinehandel und Automatisierung in Geschäften nichts.

Gertraud Kreiml, Stv. Bundesgeschäftsführerin der FCG/GPA stellt klar: „Keine Salamitaktik bei der Sonntagsöffnung. Wir wollen keine Gesellschaft, in der Menschen rund um die Uhr arbeiten müssen.“

Unter diesem Link findest du die Fotos der Veranstaltung