Dazu steht der ÖGB und bietet daher muttersprachliche Beratung für Arbeitnehmer:innen in Österreich an. Ziel: vor Sozialdumping und Ausbeutung zu schützen, denn nur wer seine Rechte kennt, weiß, ob er fair behandelt wird.
„Juristendeutsch“ ist für Menschen mit Deutsch als Muttersprache oftmals schon nicht leicht zu verstehen. Für Menschen mit Deutsch als Fremdsprache ist es noch herausfordernder. Wissen über Arbeitszeiten, Überstunden oder Urlaubsanspruch fehlt oftmals auch.
Im ÖGB gibt es Expertinnen und Experten, die in der muttersprachlichen Beratung arbeiten. Sie bearbeiten jedes Jahr hunderte Fälle von teils massiver Ausbeutung. Die schwarzen Schafe sind vor allem in den Branchen Bau und Tourismus zu finden oder bei den Saisonarbeitskräften. Der ÖGB bietet daher arbeits- und sozialrechtliche Beratung in Arabisch, Rumänisch, Russisch, Ukrainisch sowie – speziell für entsandte Arbeitnehmer:innen – in Bulgarisch, Bosnisch, Serbisch, Kroatisch, Englisch und Deutsch an.